"Lash Queen Mystic Black" von Helena Rubinstein- super Mascara, inspiriert von Berberfrauen.

Ich teste fast alle neue Wimperntuschen, die auf den Markt kommen. Wimperntusche ist ein Make-up Produkt, welches man täglich verwendet und somit schneller davon müde wird :-) Über meinen letzten Favoriten- „Noir Couture“ von Givenchy hatte ich euch hier geschrieben. Erfreulicherweise habe ich einen Ersatz gefunden, der mir sogar besser gefällt.


Die Marke Helena Rubinstein ist für gute Wimperntuschen bekannt, deswegen habe ich die "Lash Queen «Mystic Black" ca. 30€ noch am selben Tag getestet, als sie in die Läden kam. Ich hatte mich auch für die neue Noir Couture Volume von Givenchy interessiert und habe die Neuheiten verglichen. Dabei hat die Mystic Black zweifellos in allen Punkten gewonnen.


Pro:

-das Design ist nicht ausgefallen, aber die Wimperntusche liegt angenehm in der Hand und sieht sympathisch aus.

-die Bürste ist sehr beweglich und auf zwei Seiten geteilt. Eine Seite soll für den Auftrag des Produktes verantwortlich sein, mit der anderen, soll man die Wimpern für einen perfekten Finish durchkämmen. Ich musste mich zuerst an diese Methode gewöhnen, aber jetzt geht es ziemlich schnell, so dass ich insgesamt weniger Zeit brauche die Wimperntusche aufzutragen, als mit den Vorgängern.

-mir gefällt es, dass die Wimperntusche nicht parfümiert ist und praktisch keinen Geruch hat. Auch sehr gut ist die wirklich intensive schwarze Farbe.

-die Mystic Black verlängert die Wimpern, gibt Volumen und dank der „Durchkämmung“ sehen die Wimpern sehr akkurat und gut getrennt aus.


Kontra:

-die Mystic Black Mascara gibt meinen Wimpern keinen „Curl“, deswegen benutze ich immer eine Wimpernzange. Die zusätzliche Minute in meiner Make-up Routine stört mich nicht. Falls ihr aber kurze, oder gerade Wimpern habt- wird euch diese Wimperntusche nicht gefallen.

-die Wimperntusche ist zwar nicht wasserfest, lässt sich aber mit einem Reinigungsgel nicht entfernen (auch nicht nach 2 mal). Daher muss man erst die Augen abschminken und dann das Gesicht waschen. Eigentlich sollte man es genauso immer tun, aber manchmal habe ich abends keine Lust mehrere Pflegeschritte zu haben, die Vorgänger der Mystic Black ließen sich alle mit Reinigungsgel problemlos entfernen.

-Der Hersteller gibt an, dass die Mystic Black eine Wimperntusche und ein Liner in einem Flakon sein soll. Inspiriert von den Berberfrauen, die auf der „Waterline“ viele einzelne Punkte auftragen, wurde die Mystic Black konzipiert diesen „Tatoo-Effekt“ nachzuahmen. Mir persönlich gefällt es nicht auf der Waterline Mascara- Punkte oder was auch immer zu haben, es sieht unordentlich und verwischt auf meinen Augen aus.


Fazit: eine super Mascara, für Länge, Volumen, perfekt getrennte Wimpern und intensiv schwarzen Pigment.


*Ein wenig Ironie: vergesst nicht nach der Tradition der Berberfrauen euch einen blauen Bart tätowieren zu lassen. Wenigstens hat sich HR nicht von den Hadza´s inspirieren lassen, diese schneiden ihre Wimpern gerne ab :-)



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