Hautpflegemythos №2

Feuchtigkeitscremes- unser Heiliger Gral.


„Die früheren Cremes haben viel Fett und wenig Wasser enthalten. Heutzutage bevorzugt die Industrie feuchtigkeitsspendende Cremes mit einem hohen Wasseranteil und wenig Fett. Und diese fördern die Hautalterung! Die Hautzellen quellen kurzzeitig auf, dies macht die Haut optisch glatt. Aber genau das macht die Haut auch durchlässig. Die Feuchtigkeit aus den tieferen Schichten kommt zur der Oberfläche und verdünstet. Selbstverständlich wissen dies die Hersteller. Deshalb fügen sie Glycerin und Urea zu, die dazu dienen die Feuchtigkeit zu halten. Sie mischen Wachse, Vaseline und Fettsäuren hinzu, um die obere Hautschicht abzudichten. Ein ziemlich komplizierter Prozess, der nur wenig Ergebnisse bringt, nicht war?“


Frei zitiert aus dem Buch „Körperwissen“ von Marion Grillparzer


Von mir: Viele Feuchtigkeitscremes mischen sich also in die natürliche Hautprozesse ein, machen sie verwundbar und versuchen dann künstlich die „Löcher zu schließen“ mit Inhaltsstoffen, die unsere Haut überhaupt nicht benötigt!

Will ich damit sagen, dass wir überhaupt keine Feuchtigkeitszufuhr benötigen? Aber selbstverständlich brauchen wir sie! Und zwar am besten von innen: 2 Liter reines Wasser am Tag, aber damit kann man nun mal nicht 10 Milliarden € verdienen. Wacht auf!

Picture: Sophia Lauren.

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