Das neuste Buch von Bobbi Brown "Pretty Powerfull"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor einigen Tagen, habe ich das neue Buch von Bobbi Brown „Pretty Powerfull“ gekauft. Ich habe langsam meine Meinung darüber gebildet und möchte sie mit euch teilen:

 

Pro

-schöne Bilder „vor“ und „nach“ dem Make-up

-die Empfehlung mineralisches Make-up bei öliger Haut und für Sportlerinnen zu verwenden, da bin ich ganz Ihrer Meinung

-die Empfehlung erst eine getönte Tagescreme zu probieren und  dann Foundations mit höherer Deckkraft. Wenn man eine gute Haut hat, muss man diese nicht „zuspachteln“

-die Empfehlung Puder (z.B. Lidschatten) für die Augenbrauen zu verwenden. Es sieht in den meisten Fällen viel besser aus. Ausnahme- wenn die Brauen stellenweiße komplett fehlen

-die 90 % Regel. Bobbi versucht generell einen gesunden Lebensstill zu führen, aber Sie lässt sich einige Ausnahmen zu. Allerdings würde ich trotzdem davon abraten, wie Bobbi, "gelegentlich" einen Wodka zu trinken:-)

-die Empfehlung Sport zu treiben und die ehrliche Aussage, dass Sport, zusammen mit gesunder Ernährung das einzige Mittel ist um Schönheit zu bewahren

-kleine persönliche Geschichten von Frauen, die Bobbi für dieses Buch geschminkt hat

 

Kontra

-der Rat morgens das Gesicht mit kaltem Wasser zu waschen. Ich hoffe, dass es ein Übersetzungsfehler ist

-die Aussage Bronzer würden Rötlichkeit neutralisieren. Als Gegenbeweis schlage ich vor „katherine heigl bronzer“ zu googeln

-der Rat gegen den Glanz der Haut tagsüber Puder zu verwenden. Wofür, wenn es schon längst «blotting paper» gibt,  das wunderbar mattiert, ohne extra Make-up schichten hinzufügen

-die Aussage, dass man Puderprodukte auf Cremeprodukten verwenden kann. Auf Cremes kann man Puder auftragen, aber nicht andersrum. In den meisten Fällen werden die Poren stark sichtbar, das Make-up legt sich fleckenhaft

-die Empfehlung über das Make-up, bei jedem Hauttyp, Öl auf die Wangen zu geben. Diese Methode funktioniert nur bei extrem trockener Haut, in allen anderen Fällen sieht man, wie ein Clown aus

-obwohl Bobbi selbst empfiehlt, ab und zu die „sichere Zone“ zu verlassen und etwas zu wagen, schminkt sie alle Models fast gleich. Ja, sie macht ein super Tages/Job Make-up, aber sie kann nicht mit kreativen Looks überraschen

-Bobbi hat einige Typen kategorisiert und entsprechende Make-up Empfehlungen gegeben, sie unterscheidet zwischen: natürliche-,  leuchtende-, starke-, klassische-, authentische-, farbenfrohe- Frau. Einerseits kann es den Frauen helfen, die noch nach einem Image suchen. Andererseits- kann es genauso  ein Quatsch werden, wie die Jahreszeitfarbtypen

-die Verwendung von künstlichen Wimpern in mindestens 2 Fällen, IMHO. In den Kommentaren findet man Komplimente an die natürlichen Wimpern. Es nervt einfach

-alle Frauen, die in diesem Buch vorkommen sind Philanthropen, allesamt Maria Theresas Kopien. Mir fehlen starke Charaktere, mit  außergewöhnlichen Zügen. Man möchte diesen „Stepfords Wifes Club“ etwas aufmischen


Fazit: Es war mir eine Freude in dem Buch zu blättern und die schönen Bilder anzuschauen, aber ich habe absolut nichts Neues erfahren. Das Buch ist für Profis definitiv nicht zu empfehlen. Für Anfänger gefällt mir der Vorgänger von Bobbi besser. Aber, ein Beauty-Junkie freut sich bestimmt auf dieses Buch als Geschenk ;)

Picture: Bobbi Brown

 

 

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